Dominantes Pferd, braucht dein Pferd wirklich einen Chef?
Dein Pferd braucht keinen Menschen, der sich ständig durchsetzt oder ihm beweist, wer der Chef ist. Es braucht klare und verständliche Grenzen, Orientierung und einen verlässlichen Menschen. Gute Führung bedeutet, Verhalten nicht vorschnell als Dominanz zu bewerten, sondern hinzuschauen, zuzuhören und angemessen auf die jeweilige Situation zu reagieren.
Warum so schnell von Dominanz gesprochen wird
„Du musst der Chef sein.“ „Dein Pferd muss dich als Anführer akzeptieren.“ „Das darfst du ihm nicht durchgehen lassen.“ „Wenn du jetzt nachgibst, hat es gewonnen.“
Vielleicht hast du solche Sätze selbst schon einmal gehört. Vielleicht sogar von einem Trainer, der es wirklich gut mit dir gemeint hat. Dahinter steckt meistens dieselbe Vorstellung: Ein Pferd braucht einen Menschen, der sich in der Rangordnung über ihm positioniert. Sonst beginnt es irgendwann, ihn zu testen, übernimmt die Führung oder verliert den Respekt. Und plötzlich wird aus ganz vielen Situationen zwischen Mensch und Pferd eine Machtfrage.
Das Pferd geht beim Führen einen Schritt zu weit nach vorne? Dominanzproblem.
Es möchte beim Putzen nicht stillstehen? Dominanzproblem.
Es geht nicht sofort rückwärts? Dominanzproblem.
Es möchte einen bestimmten Weg nicht gehen? Schon wieder ein Dominanzproblem.
Und genau da wird es für mich schwierig. Denn sobald ich ein Verhalten als Machtkampf interpretiere, verändert sich automatisch meine Reaktion darauf.
Ich frage dann nicht mehr: „Warum macht mein Pferd das gerade?“
Sondern: „Wie setze ich mich jetzt durch?“
Und das sind zwei vollkommen unterschiedliche Ausgangspunkte.
Will dein Pferd wirklich der Chef sein?
Ich glaube, wir unterstellen Pferden manchmal erstaunlich komplizierte Absichten. Als würde ein Pferd morgens auf der Koppel stehen und überlegen: „Heute schaue ich einmal, ob ich mich in der Rangordnung über meinen Menschen stellen kann.“ Natürlich gibt es Pferde, die Grenzen ausprobieren. Und natürlich lernen Pferde sehr genau: Was funktioniert bei diesem Menschen? Wann muss ich reagieren? Wann nicht? Wo lohnt es sich vielleicht, noch einmal nachzufragen? Aber das bedeutet für mich noch lange nicht, dass dieses Pferd gegenüber dem Menschen dominant werden oder „der Chef“ sein möchte.
Pferde lernen. Und Pferde wiederholen Verhalten, mit dem sie in der Vergangenheit Erfolg hatten. Wenn mein Pferd beispielsweise gelernt hat, dass es mich beim Führen einfach überholen kann und darauf nie eine Reaktion bekommt, wird es dieses Verhalten wahrscheinlich weiterhin zeigen. Nicht unbedingt, weil es jetzt mein Chef sein möchte. Sondern möglicherweise ganz einfach, weil ihm nie verständlich erklärt wurde: Bis hierhin – und nicht weiter.
Vertrauen bedeutet nicht, dass dein Pferd alles darf
Das ist mir bei diesem Thema besonders wichtig. Denn wenn wir sagen: „Ich möchte nicht dominant mit meinem Pferd umgehen“, entsteht manchmal das andere Extrem. Dann darf das Pferd plötzlich alles. Es darf in meinen Raum laufen. Es darf mich wegdrängen. Es darf beim Führen machen, was es möchte. Und der Mensch wird nie deutlich und stellt keine Regeln auf, weil er Angst hat, damit das Vertrauen zu zerstören.
Aber auch das ist für mich keine gute Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Ein Pferd braucht Klarheit. Es braucht Grenzen und Richtlinien. Denn Klarheit schafft Orientierung. Wenn mein Pferd weiß, welches Verhalten ich von ihm möchte, muss es nicht ständig raten. Es weiß, woran es ist. Und genau dadurch werde ich für mein Pferd berechenbar und verlässlich. Das wiederum kann Sicherheit schaffen.
Nicht Grenzen sind das Problem, sondern unverständliche Grenzen
Problematisch wird es für mich nicht dadurch, dass wir Grenzen setzen. Problematisch wird es, wenn diese Grenzen für das Pferd nicht verständlich sind. Wenn heute etwas erlaubt ist und morgen nicht. Wenn ich fünfmal gar nicht reagiere und beim sechsten Mal plötzlich explodiere. Wenn meine Reaktion viel stärker ist, als es die Situation verlangt. Oder wenn ich mein Pferd bestrafe, ohne überhaupt zu hinterfragen, warum es dieses Verhalten gerade zeigt.
Natürlich können auch Grenzen zu eng werden. Wenn das Pferd überhaupt nichts mehr selbstständig tun darf, keine eigenen Ideen haben und keine Fragen stellen darf, sind wir wieder bei Kontrolle statt Kommunikation.
Für mich liegt die Lösung deshalb nicht darin, keine Grenzen zu setzen. Sondern darin, klare, faire und verständliche Grenzen zu setzen.
Verhalten ist zunächst einmal Information
Vielleicht ist das einer der wichtigsten Gedanken dieses Artikels:
Verhalten ist Information.
Bevor ich ein Verhalten bewerte, möchte ich verstehen, was dahintersteckt. Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Dein Pferd rempelt dich beim Führen an. Jetzt könnte ich sagen: „Das Pferd respektiert dich nicht. Du musst dich durchsetzen.“ Vielleicht. Aber vielleicht ist dein Pferd gerade erschrocken. Vielleicht hat es nie gelernt, auf deinen Raum zu achten. Vielleicht versteht es deine Körpersprache nicht. Vielleicht ist es so angespannt, dass es dich in diesem Moment überhaupt nicht richtig wahrnimmt. Oder vielleicht hat es tatsächlich gelernt: „Wenn ich den Menschen ein bisschen wegschiebe, macht er Platz.“
Das sichtbare Verhalten ist in all diesen Fällen dasselbe. Die Ursache ist jedoch eine völlig andere. Und deshalb kann auch meine Antwort nicht jedes Mal dieselbe sein.
Gleiches Verhalten bedeutet nicht dieselbe Ursache
Darüber habe ich bereits ausführlich in meinem Blog-Beitrag „Das selbe Verhalten und trotzdem anders?“ geschrieben. Denn dieser Gedanke zieht sich durch meine gesamte Arbeit mit Pferden. Wenn ich nur das Verhalten sehe und sofort eine Erklärung dafür habe, laufe ich Gefahr, die falsche Antwort zu geben. Und „Dominanz“ kann genau so eine schnelle Erklärung sein.
Das Pferd drängelt? Dominant.
Das Pferd geht nicht vorwärts? Dominant.
Das Pferd hört nicht zu? Dominant.
Damit habe ich sehr schnell ein Etikett. Aber vielleicht noch lange nicht die Ursache. Und genau deshalb tue ich mir mit dem Begriff „Dominanzproblem“ so schwer. Er gibt uns scheinbar sofort eine Antwort. Manchmal verhindert diese Antwort aber, dass wir überhaupt noch genauer hinschauen.
Was ist mit Pferden, die sehr fordernd sind?
Natürlich gibt es Pferde, die Menschen gegenüber sehr fordernd auftreten. Sie drängeln. Sie ignorieren Signale. Sie laufen in den Raum des Menschen. Sie entscheiden vieles selbst. Darauf müssen wir reagieren. Aber auch hier interessiert mich zuerst: Warum verhält sich dieses Pferd so?
Gerade bei Pferden, die schon viel erlebt haben, sehe ich manchmal etwas anderes als einen Machtkampf. Diese Pferde haben möglicherweise gelernt: „Ich kümmere mich lieber selbst.“ „Ich passe selbst auf.“ „Ich treffe selbst Entscheidungen.“ „Auf den Menschen kann ich mich nicht unbedingt verlassen.“
Wenn wir dann auf dieses Pferd treffen und sagen: „Du brauchst jetzt einfach jemanden, der dir zeigt, wer der Chef ist“, bestätigen wir unter Umständen genau das, was dieses Pferd ohnehin schon gelernt hat: Menschen hören mir nicht zu. Menschen verstehen mich nicht.
Dabei braucht dieses Pferd vielleicht etwas ganz anderes. Einen Menschen, der klar ist. Der Grenzen setzt. Der aber gleichzeitig zuhört. Der Situationen früh erkennt. Und der nicht erst dann reagiert, wenn bereits alles eskaliert ist.
Gute Führung beginnt früher
Das ist auch der Gedanke hinter meinem Blogartikel „Die Macht der kleinen Dinge„. Schwierige Situationen entstehen oft nicht plötzlich. Lange bevor ein Pferd drängelt, steigt oder wegspringt, gab es vielleicht schon kleine Signale. Wenn wir diese wahrnehmen, müssen wir später häufig gar nicht groß oder laut werden.
Und auch das hat für mich mit Führung zu tun. Gute Führung bedeutet nicht, besonders viel Druck machen zu können, wenn eine Situation eskaliert. Gute Führung bedeutet für mich, so früh zuzuhören und so klar zu kommunizieren, dass wir im besten Fall gar nicht erst dort hinkommen.
Mit der Zeit kann das Pferd dadurch eine neue Erfahrung machen: Ich muss mich nicht um alles alleine kümmern. Mein Mensch sieht, was passiert. Mein Mensch reagiert. Mein Mensch gibt mir Orientierung.
Und genau dort treffen sich für mich Führung und Vertrauen.
Dein Pferd darf auch Nein sagen
Wenn ich sage, dass mein Pferd mir vertrauen soll, bedeutet das nicht: „Ich weiß immer alles besser.“ Und es bedeutet auch nicht: „Mein Pferd muss immer tun, was ich sage.“ Denn ich kann von meinem Pferd nicht verlangen, dass es auf meine Signale hört, während ich seine konsequent ignoriere. Darüber habe ich auch bereits im Blogartikel „Respekt ist keine Einbahnstraße“ gesprochen.
Mein Pferd darf mir Informationen geben. Es darf zögern. Es darf schauen. Es darf sagen: „Das macht mir gerade Angst.“ Es darf sagen: „Das verstehe ich nicht.“ Und es darf mir möglicherweise sogar sagen: „Mir tut etwas weh.“
Meine Aufgabe ist nicht, jedes Nein meines Pferdes automatisch zu akzeptieren. Aber meine Aufgabe ist genauso wenig, jedes Nein als Ungehorsam oder Dominanz zu interpretieren. Meine Aufgabe ist zuzuhören und dann eine gute Entscheidung zu treffen.
Manchmal lautet diese Entscheidung: „Ja, ich sehe, dass du Angst hast. Aber wir gehen trotzdem gemeinsam einen Schritt weiter.“ Und manchmal lautet sie: „Nein. Heute gehen wir diesen Schritt nicht. Die Situation passt gerade für uns beide nicht.“ Beides kann Führung sein.
Was gute Führung für mich bedeutet
Führung bedeutet für mich nicht, immer meinen Willen durchzusetzen. Ich möchte nicht, dass mein Pferd mir folgt, weil ich ihm ständig beweisen muss, dass ich stärker bin. Ich möchte, dass mein Pferd immer wieder die Erfahrung macht: Mein Mensch versteht mich. Mein Mensch hört mir zu. Mein Mensch gibt mir Orientierung.
Und genau deshalb benutze ich auch den Begriff Respekt anders als den Begriff Dominanz. Ich wünsche mir einen respektvollen Umgang. Aber Respekt funktioniert in beide Richtungen. Ich möchte, dass mein Pferd meinen Raum respektiert. Dann muss ich auch seinen Raum respektieren. Ich möchte, dass mein Pferd auf meine Signale hört. Dann muss ich auch auf seine Signale hören. Ich möchte, dass mein Pferd mir vertraut, wenn ich eine Entscheidung treffe. Dann muss ich Entscheidungen treffen, die dieses Vertrauen verdienen.
Denn Vertrauen kann ich nicht verlangen. Ich kann nur so handeln, dass Vertrauen entstehen kann.
Dominanz oder Führung – wo liegt der Unterschied?
Vielleicht fügt sich genau hier vieles zusammen. Wenn du meine anderen Blogartikel und Beiträge kennst, merkst du wahrscheinlich: Wir sprechen immer wieder über ähnliche Dinge – nur aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Hinschauen. Zuhören. Klar kommunizieren. Angemessen reagieren.
Und auch beim Thema Dominanz landen wir für mich wieder genau dort. Vielleicht ist deshalb nicht die wichtigste Frage: „Wer ist hier eigentlich der Chef?“
Sondern:
„Was braucht dieses Pferd in diesem Moment von mir, damit es mich verstehen und sich an mir orientieren kann?“
Folgende Fragen, bevor du denkst: „Mein Pferd testet mich“
Wenn dein Pferd das nächste Mal etwas tut und dein erster Gedanke lautet: „Das ist respektlos.“ „Mein Pferd testet mich.“ „Da muss ich mich jetzt durchsetzen.“ Dann halte einen Moment inne. Nicht, um gar nichts zu tun. Sondern um herauszufinden, worauf du eigentlich reagieren möchtest.
Frag dich:
- Was sehe ich gerade tatsächlich, ohne das Verhalten sofort zu bewerten?
- Hat mein Pferd verstanden, was ich von ihm möchte?
- Habe ich ihm diese Grenze jemals klar und fair erklärt?
- Ist mein Pferd gerade überhaupt in einem Zustand, in dem es mir zuhören kann?
- Braucht es gerade mehr Klarheit oder mehr Sicherheit?
- Reagiere ich gerade auf mein Pferd oder auf meine Vorstellung davon, was sein Verhalten bedeutet?
Gerade die letzte Frage finde ich besonders spannend. Denn manchmal kämpfen wir gar nicht gegen unser Pferd. Wir kämpfen gegen die Geschichte, die wir uns über sein Verhalten erzählen.
Dein Pferd braucht Orientierung statt eines Chefs
Dein Pferd braucht keinen Chef. Es braucht einen Menschen, an dem es sich orientieren kann. Einen Menschen, der klar und verlässlich ist, ohne ständig hart zu sein. Der Regeln vorgibt, ohne daraus einen Machtkampf zu machen. Der zuhört und sein Pferd mit seinen Bedürfnissen ernst nimmt. Und vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Dominanz und guter Führung.
Dominanz fragt: „Wie setze ich mich durch?“
Gute Führung fragt: „Was braucht es, damit wir uns verstehen?“
Sie hört zu, bevor sie urteilt. Sie wird klar, bevor sie laut wird. Und sie muss nicht ständig beweisen, dass sie führt. Denn irgendwann zeigt sich gute Führung ganz von selbst: Daran, dass dein Pferd beginnt, sich an dir zu orientieren. Nicht weil es muss. Sondern weil es gelernt hat: Mein Mensch hört mir zu. Mein Mensch versteht mich. Mein Mensch bleibt verlässlich. Und wenn etwas schwierig wird, müssen wir nicht gegeneinander kämpfen. Wir lösen es gemeinsam.
Und genau dort entstehen Vertrauen und eine feine Verbindung.
Kurz zusammengefasst
- Dein Pferd braucht klare und verständliche Grenzen, aber keinen ständigen Machtkampf darum, wer der Chef ist.
- Verhalten ist zunächst eine Information, und dasselbe sichtbare Verhalten kann unterschiedliche Ursachen haben.
- Gute Führung bedeutet, früh hinzuschauen, zuzuhören, klar zu kommunizieren und angemessen zu reagieren.
- Respekt funktioniert in beide Richtungen, denn du möchtest die Signale deines Pferdes ebenso wahrnehmen, wie dein Pferd auf deine Signale achten soll.
- Vertrauen lässt sich nicht verlangen, sondern kann entstehen, wenn du für dein Pferd klar, verlässlich und verständlich handelst.
Häufige Fragen
Ist mein Pferd dominant, wenn es mich beim Führen überholt?
Nicht unbedingt. Dein Pferd kann gelernt haben, dass es dich beim Führen überholen kann, weil darauf bisher keine Reaktion kam. Das bedeutet nicht automatisch, dass es dein Chef sein möchte. Vielleicht wurde ihm noch nicht verständlich erklärt, wo deine Grenze liegt. Deshalb ist es wichtig, zuerst die mögliche Ursache des Verhaltens zu betrachten.
Braucht mein Pferd Grenzen, wenn ich Vertrauen aufbauen möchte?
Ja. Vertrauen bedeutet nicht, dass dein Pferd alles darf. Klare und verständliche Grenzen können deinem Pferd Orientierung geben. Wenn es weiß, welches Verhalten du von ihm möchtest, muss es nicht ständig raten. Entscheidend ist, dass deine Grenzen fair, nachvollziehbar und verlässlich sind und nicht jeden Tag anders aussehen.
Was soll ich tun, wenn mein Pferd Nein sagt?
Ein Nein deines Pferdes musst du weder automatisch akzeptieren noch sofort als Ungehorsam oder Dominanz bewerten. Dein Pferd kann dir damit Informationen geben. Vielleicht hat es Angst, versteht etwas nicht oder möglicherweise tut ihm etwas weh. Deine Aufgabe ist es, zuzuhören und anschließend zu entscheiden, welcher Schritt in dieser Situation passend ist.
Was ist der Unterschied zwischen Dominanz und guter Führung?
Dominanz richtet den Blick schnell auf die Frage: „Wie setze ich mich durch?“ Gute Führung fragt stattdessen, was das Pferd braucht, damit Mensch und Pferd sich verstehen können. Dazu gehören klare Grenzen, Zuhören, frühes Wahrnehmen kleiner Signale und angemessene Reaktionen. Gute Führung gibt dem Pferd Orientierung, ohne jede Situation zu einem Machtkampf zu machen.
Warum sollte ich Verhalten nicht sofort als respektlos bewerten?
Weil dasselbe Verhalten unterschiedliche Ursachen haben kann. Ein Pferd, das dich beim Führen anrempelt, könnte erschrocken sein, deine Körpersprache nicht verstehen, sehr angespannt sein oder gelernt haben, dass du Platz machst. Das sichtbare Verhalten ist gleich, die Ursache aber nicht. Deshalb kann auch deine Antwort auf das Verhalten nicht immer dieselbe sein.
Dieser Blog basiert auf meiner Podcastfolge:
Feine Verbindung – Dominantes Pferd? Warum dein Pferd dich nicht einfach „testet“.
Den Podcast kannst du auf meiner Webseite hier anhören, oder auf:
Youtube: Feine Verbindung – Dominantes Pferd, warum dein Pferd dich nicht einfach „testet“
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Seit über 30 Jahren begleite ich Pferde und Menschen auf ihrem gemeinsamen Weg. Dabei zeigt sich immer wieder:
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Über die Autorin
Sabine (vom Reitsportzentrum Pünstein) begleitet seit über 30 Jahren Pferde und ihre Menschen. Sie ist Pferdetrainerin mit internationalem Trainerpass Level 2, diplomierte Mentaltrainerin und zertifizierte Resilienztrainerin. Im Reitsportzentrum Pürnstein in Neufelden (Oberösterreich) arbeitet sie nach dem von ihr entwickelten KWVZ-Prinzip: Klare Kommunikation, Wahrnehmung, Verbindung, Zeitgefühl. Sie versteht sich als Übersetzerin zwischen Mensch und Pferd und arbeitet an den Ursachen von Verhalten statt an den Symptomen.
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